Kunden- und Lieferanteninformation

FAQ zur IT Sicherheit, Stand 13. Februar 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben in den vergangenen Wochen deutliche Fortschritte in Sachen IT Sicherheit gemacht. Häufig gestellte Fragen dazu:

1. Sind Kundensysteme betroffen?

Nein. Kundensysteme sind nach unserem heutigen Kenntnisstand nicht betroffen.

2. Bis wann ist die Wiederaufnahme des Regelbetriebs hin zu einem reibungslosen Betrieb sichergestellt?

Wir gehen davon aus, dass unsere Systeme bis Ende des ersten Quartals weitestgehend wiederhergestellt sein werden.

3. Wie ist der aktuelle Stand in China und Mexiko?

An beiden Standorten gehen wir nach dem gleichen Prozedere vor wie in München, Sucany und an anderen Standorten. Wir arbeiten streng nach einer Prioritätenliste. Auf dieser haben selbstverständlich auch China und Mexiko ihre Position.

4. Was tun wir, damit alle Systeme so schnell wie möglich wieder wie gewohnt laufen?

Wir arbeiten mit Hochdruck und unternehmen alles Menschenmögliche. Der Weg in Richtung Normalbetrieb ist für uns völlig klar. Wir haben seit der Attacke vom 21. November Hunderte von Maßnahmen ergriffen. Außerdem haben wir seitdem drei externe Expertenteams im Haus, dazu einen der weltweit renommierten Security Officer.

5. Was werden wir in Zukunft anders machen?

Wir haben bereits sehr viele Ad Hoc-Verbesserungen umgesetzt. Wir werden in Zukunft unsere Systeme noch intensiver monitoren und unsere Sicherheitsniveaus permanent optimieren. Wir werden sowohl mit technischen als auch mit organisatorischen Maßnahmen unsere Sicherheits-Architektur weiter ausbauen. Außerdem werden wir eine Cloud-Strategie aufsetzen. Wir werden vor allem in den nächsten Monaten sehr hohe Investitionen in die IT-Sicherheit tätigen.

6. Wann können Retrofit-Angebote wieder erstellt und abgewickelt werden?

Retrofit Angebote und Aufträge können mittlerweile wieder abgewickelt werden. Der hohe Auftragsbestand, der aufgrund der Systemstillstände durch die Cyber Attacke aufgelaufen ist, wird nun schnellstmöglich priorisiert abgearbeitet.

 


 

Update Kundeninformation vom 20. Dezember 2018

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

das ablaufende Jahr stand für die KraussMaffei Gruppe im Zeichen von Tradition und Veränderung. Wir haben unser 180jähriges Firmenjubiläum gefeiert und zugleich einen wichtigen Grundstein für die Zukunft unseres Unternehmens gelegt. Diese Zukunft liegt für uns in innovativen Serviceangeboten und einer neuen Dimension der Digitalisierung.

Ende November sind wir jedoch von einem Cyberangriff getroffen worden. Dieser kriminelle Angriff hat darauf abgezielt, uns zu Lösegeldzahlungen zu zwingen. Wir waren gezwungen, unser Netzwerk herunterzufahren und konnten auf diese Weise diverse Systeme und Standorte schützen. Wir fahren nach und nach die Systeme wieder hoch und sind auf dem Weg zurück zum Normalzustand.

Unsere Priorität gilt unverändert unseren Kunden. Die vergangenen Wochen haben gezeigt wie tief die Beziehungen zwischen unseren Kunden und der KraussMaffei Gruppe wirklich sind. Dies war – trotz aller Widrigkeiten – für uns sehr ermutigend und gibt uns zusätzlichen Ansporn zur Überwindung der noch bestehenden Beeinträchtigungen.

Ich wünsche Ihnen schöne und erholsame Weihnachtstage sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.

Ihr
Dr. Frank Stieler
CEO

  


 

Update Kundeninformation vom 7. Dezember 2018

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

bestimmt haben Sie in verschiedenen Medien die Berichte über den Cyber-Angriff auf unser Unternehmen gelesen oder gehört. Zuerst hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) darüber berichtet. 
Dann hat die Deutsche Presse-Agentur (dpa) die Geschichte aufgegriffen und landesweit verbreitet (zur dpa-Meldung). Daher das große Medienecho gestern Abend und heute Morgen.

Wichtig ist: Wir haben das Problem identifiziert und arbeiten mit Hochdruck daran, es zu beseitigen. Die zuständigen Behörden wurden von uns vollumfänglich informiert.

Der Großteil der Standorte ist nicht betroffen. Fertigung und Produktion an den betroffenen Standorten (inkl. München) werden Schritt für Schritt hochgefahren und liefen auch während der vergangenen zwei Wochen eingeschränkt.

KraussMaffei befindet sich derzeit auf dem Weg zum Normalzustand.  

 


 

dpa-Artikel: Cyber-Kriminelle erpressen Maschinenbauer KraussMaffei

Der Maschinenbaukonzern Krauss Maffei ist nach eigenen Angaben von einem schweren Cyberangriff getroffen worden. Nach der Attacke vor gut zwei Wochen habe das Unternehmen mit Hauptsitz in München an einigen Standorten nur mit gedrosselter Leistung produziert, da viele Rechner aufgrund einer Trojaner-Attacke lahmgelegt worden seien, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Donnerstagabend.

Inzwischen sei man auf dem "Weg zum Normalzustand", die Fertigung werde hochgefahren. Wichtige Dateien wurden zum Laufen gebracht. Die große Mehrzahl der Standorte sei nicht betroffen gewesen. Zudem sollen die bisher unbekannten Angreifer eine Lösegeldforderung an den Konzern gestellt haben. Über die Höhe der Forderung konnte der Sprecher nichts sagen.

Mehrere Sicherheitsbehörden seien sofort nach der Attacke in der Nacht zum 21. November informiert worden. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag) darüber berichtet.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verwies nach Angaben der Zeitung auf zwei aktuelle Fälle, ohne Namen der Betroffenen zu nennen. Dabei seien hundert Prozent der Server und Computer des Netzwerks ausgefallen, habe ein BSI-Sprecher bestätigt. Am Donnerstagabend war beim BSI keine Stellungnahme zu erhalten.

Die KraussMaffei-Gruppe mit mehr als 5000 Mitarbeitern zählt nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Herstellern von Maschinen und Anlagen zur Produktion und Verarbeitung von Kunststoff und Gummi. 2016 wurde die Gruppe vom chinesischen Chemiekonzern China National Chemical Corporation (ChemChina) übernommen. Die chinesische Börsenaufsicht hat nach Angaben des Unternehmen unlängst die Genehmigung zu einem geplanten Börsengang erteilt. Das Maschinenbau-Unternehmen ist nicht zu verwechseln mit dem Rüstungsunternehmen und Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann

dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten, 06.12.2018

 


 

Update Kundeninformation vom 6. Dezember 2018

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

wir haben in den vergangenen zwei Wochen deutliche Fortschritte bei der Bereinigung der Folgen des Cyber-Angriffs vom 21. November 2018 gemacht:

  • Alle Mitarbeiter sind ab sofort wieder über die bekannten E-Mail-Adressen erreichbar.
  • Wir haben wesentliche Systeme geprüft und wieder in Betrieb genommen.
  • Dadurch konnten wir unsere Produktion wieder Schritt für Schritt hochfahren, um Ihre Aufträge zu bearbeiten. 
  • Wir haben zahlreiche Maßnahmen eingeleitet, um den Normalbetrieb möglichst schnell wieder aufnehmen zu können.
  • Der Großteil unserer Niederlassungen ist nicht von der Attacke betroffen.

Ihre KraussMaffei Group

 

Kontakte: 

 

Häufig gestellte Fragen 

 


 

Kundeninformation vom 28. November 2018

Wir möchten Sie darüber informieren, dass das Unternehmen KraussMaffei Group mit Hauptsitz in München das Ziel eines externen Cyber-Angriffs geworden ist. Nicht betroffen sind unsere Standorte KraussMaffei Berstorff (HAN), KraussMaffei Automation Schwaig, KraussMaffei Automation Schwerin, Burgsmüller Kreiensen, Netstal Deutschland, Plamag AG, KraussMaffei Group Benelux, KraussMaffei Group UK, KraussMaffei Group France, KraussMaffei Group Italia, KraussMaffei Group Russland, Netstal Russland, Netstal Schweiz, KraussMaffei Group do Brasil, KraussMaffei Group Andina, KraussMaffei Corporation, KraussMaffei India, KraussMaffei Japan, KraussMaffei Korea IMM, KraussMaffei Korea RPM, KraussMaffei Group Thailand.

Das Unternehmen hat umgehend reagiert, die entsprechenden Behörden informiert und arbeitet eng mit ihren Sicherheits-Dienstleistern zusammen.

Während der Untersuchung hat das Unternehmen als Vorsichtsmaßnahme verschiedene Server abgeschaltet. Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass Teile der KraussMaffei Group im Moment nur eingeschränkt auf elektronischem Wege erreichbar sind.

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zur Situation. Ihr Vertriebsansprechpartner steht für Sie telefonisch (mobil) jederzeit zur Verfügung. Kontaktadressen und Service- sowie Ersatzteilhotline haben wir eingerichtet.

Wir bedauern aufrichtig alle Unannehmlichkeiten, die Ihnen diese Situation bereiten könnte. Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck, um das Problem zu beheben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihre KraussMaffei Group

 

Kontakte: 

 


Häufig gestellte Fragen

 

1. Was genau ist passiert?

Wir möchten Sie darüber informieren, dass das Unternehmen KraussMaffei Group mit Hauptsitz in München das Ziel eines Cyber-Angriffs geworden ist. Das Unternehmen hat umgehend reagiert, die entsprechenden Behörden informiert und arbeitet eng mit ihren Sicherheits-Dienstleistern zusammen.

 


 

2. Sind meine Daten durch den Vorfall betroffen?

Nach unserem Kenntnisstand sind keine Kundendaten betroffen

 


 

3. Könnten meine Systeme als Folge auch betroffen sein?

Bitte haben Sie Verständnis, dass die KraussMaffei Group keine Einblicke in die Zustände der Systeme seiner Kunden hat. Die KraussMaffei Group empfiehlt Kunden, ihre Systeme mit den üblichen Vorkehrungen (Firewall, Virenscanner etc.) vor Cyberangriffen zu schützen. Nach Bekanntwerden der Attacke hat KraussMaffei unverzüglich die Verbindungen unterbrochen.

 


 

4. Wann erwarten Sie eine reguläre Inbetriebnahme Ihrer Systeme?

Die KraussMaffei Group arbeitet unter Hochdruck gemeinsam mit Behörden und Sicherheits-Dienstleistern an einer Lösung der Situation. Das Unternehmen leitet aktuell eine umfassende Untersuchung, um die Implikationen der Situation umfassend zu evaluieren und die normale Inbetriebnahme unseres Geschäfts so schnell wie möglich zu garantieren.

 


 

5. Wann bekomme ich neue Informationen zu der Situation?

Über diese Webseite finden Sie aktuelle Neuigkeiten über die Situation. Das Unternehmen wird diese Seite stetig aktualisieren. Zusätzlich steht Ihr Vertriebsansprechpartner für Sie telefonisch jederzeit zur Verfügung.

 


 

6. Welche Auswirkung hat die Situation auf Ihre Lieferfähigkeit?

Wir arbeiten unter Hochdruck gemeinsam mit Behörden und Sicherheits-Dienstleistern an einer Lösung der Situation. Das Unternehmen leitet aktuell eine umfassende Untersuchung, um die Implikationen der Situation umfassend zu evaluieren und die normale Inbetriebnahme unseres Geschäfts so schnell wie möglich zu garantieren.

 


 

7. Ändern sich Kontodaten von KraussMaffei?

Die Kontodaten von KraussMaffei bleiben unverändert. Sollten Sie E-Mails mit dem Absender von KraussMaffei zur Zahlungsaufforderung mit abweichenden Kontodaten erhalten, sind diese nicht von KraussMaffei. Vorsicht Phishing-Risiko!

 

Wir werden Sie unverzüglich bei näheren Informationen in Kenntnis setzen.

 


Kontakte

 

Saleskontakte:

 

Servicekontakte:

  •  Extrusionstechnik

 

Lieferantenkontakte:

 

Stand: 7. Dezember

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